Das Elsass ist die bedeutendste Anbauregion für die Rebsorte Gewürztraminer

Das Elsass ist die bedeutendste Anbauregion für die Rebsorte Gewürztraminer – COPYRIGHT. Shutterstock

Rebsorte Gewürztraminer

Unverwechselbarer Klassiker

Er ist ein Abkömmling, und was für einer: Der Gewürztraminer stammt vom Südtiroler Traminer ab. Ihn zu erschmecken gelingt den meisten Weinkennern recht gut, denn seinen Namen hat er nicht umsonst. Es ist die Würze, die ihn unvergleichlich macht. Erstaunlich mag für viele sein, dass der goldgelbe Wein meist von rosa bis roten Trauben stammt, grün-gelbe dagegen werden viel seltener gekeltert.

Die einst bevorzugte Anbaugegend hat der Gewürztraminer längst gewechselt, das französische Elsass ist der Hauptlieferant. Den deutschen Weinbaugebieten entlang des Rheins gerät der Tropfen ebenfalls recht gut, mengenmäßig gefolgt von Österreich und Ungarn. Auch in Übersee wird er geschätzt, Kalifornien und Oregon, Afrika, Neuseeland und Australien bringen gehaltvolle Abfüllungen auf den Markt.

Exotische Früchte, herb-süßes getrocknetes Obst, Zitrus und Waldbeere, ein Anklang von Marzipan, Geschmacks- und Duftaromen von Nelke, Rose und Kräutern zeichnen – variierend – die Weine aus. Der Boden, das Terroir, machen den Unterschied, vollmundig und kräftig sind Gewürztraminer immer. Intensiv im Abgang, säurearm, kurzum ein Wein, der begeistert.

KATEGORIE. WEIN & SPIRITUOSEN

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