Das Burgund zählt zu den wichtigsten Anbaugebieten der Rebsorte Chardonnay

Das Burgund zählt zu den wichtigsten Anbaugebieten der Rebsorte Chardonnay – COPYRIGHT. Shutterstock

Rebsorte Chardonnay

Von Frankreich aus in die Welt

Viele Geschichten ranken sich um die Weinsorte Chardonnay, die ihren Ursprung betreffen. Modernen Untersuchungsmethoden zufolge ist das Burgund, im Herzen Frankreichs, ihre Heimat. Bereits im 17. Jahrhundert wurden ihre Reben durch Mönche in vielen französischen Regionen verbreitet, unter anderem auch in der Champagne, wo die Traubensorte maßgebend für hervorragende Champagnersorten ist.

Nach wie vor ist das Burgund, die Heimat der Chardonnay-Traube, das wichtigste Anbaugebiet. Von dort aus hat sich die Rebsorte die ganze Welt erobert. Dies hat sie nicht nur ihrem vollmundigen Geschmack, sondern vor allem ihrer Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Standorte zu verdanken. Außereuropäische Anbaugebiete wie Australien, Südafrika und Kalifornien bedienen einen großen Markt von Weinliebhabern.

Fruchtig, würzig, mit einer harmonischen Säure präsentiert sich Chardonnay in Europa. Getragen von Apfelnoten und Zitrusanklängen, erweitert sich das Aromenspektrum je nach Boden und Wachstumsbedingungen auf einen Hauch von exotischen Früchten. Rauch- und Holznoten verdankt der Wein dem Barriqueausbau. Abfüllungen aus Übersee dagegen tendieren zu üppiger Süße und Schwere, die ebenfalls ihre Liebhaber finden.

KATEGORIE. WEIN & SPIRITUOSEN

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