Pilze (Symbolbild)

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8. Oktober 2021

Austernpilz

Exzellenter Genuss mit gesundheitlichen Vorzügen

Der kalorienarme und proteinreiche Edelpilz ist ursprünglich in Südostasien beheimatet. Sein Wachstum in Kolonien ähnelt einer Austernbank, woraus sich vermutlich der Name ableiten lässt. In freier Wildbahn wächst die Delikatesse an Totholz und Buchen. Als Kulturspeisepilz ist das hellbeige bis braune Produkt ganzjährig erhältlich. Neben dem muschelförmigen Hut ist der charakteristisch kurze Stiel genauso köstlich. Ernährungsphysiologisch gilt der Austernpilz als besonders wertvoll. Zu einer Bandbreite an Vitalstoffen gehören Vitamine und Folsäure. Die Seitlingart wirkt verdauungsfördernd.

In der Zubereitung zeigt sich die Vielseitigkeit. Gebraten und gegrillt, geschmort und gratiniert erinnert der Pilz geschmacklich an Kalbfleisch. Als Beilage zu Nudeln und Reis ist die pflanzliche Eiweißquelle für Vegetarier und Veganer von Interesse. Der aromatische Austernpilz verfeinert Saucen und Suppen. In Salaten kann die Zutat roh verwendet werden. Kühl gelagert ist der Lamellenpilz nach der Ernte bis zu acht Tage haltbar. Gereinigt wird das Lebensmittel ohne Wasser. Zum Abrieb dient ein trockenes Küchenpapier.

KATEGORIE. KULINARIK

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